Eigentlich ist es fast paradox: Kaum eine andere Branche verfügt über eine derart große Menge an Kundeninformationen und ist eigentlich auf eine hohe und konsistente Datenqualität angewiesen wie Versicherungen. Allerdings trifft man gerade hier oft auf alte IT-Strukturen: Immer wieder stoße ich auf hetegogene Silostrukturen, Prozesse werden bereichsintern abgewickelt. Abteilungsübergreifendes Denken? Fehlanzeige. Eine konzernweite Sichtweise fehlt.
Dabei sind wir längst im 21. Jahrhundert angekommen: Andere Branchen haben inzwischen begriffen, dass die unternehmensweite Verfügbarkeit von Informationen gesichert werden muss, um weiterhin am Markt bestehen zu können. Schließlich gibt es mittlerweile leistungsfähige CRM-Lösungen für aussagekräftige Analysen, zukunftsorientierte Planungen und eine effektive Entscheidungsunterstützung.
Keiner sagt, dass ein Umdenken – geschweige denn, die Einführung einer CRM-Software leicht wäre – aber den Kopf in den Sand stecken nützt auch nichts. Denn: Beim Wissen um Kunden, Märkte und Potenziale ist die Informationstechnologie ein strategisches Investment zur Sicherung zukünftiger Geschäftserfolge.


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